Kulturloge Leipzig & Region feiert ihr einjähriges Bestehen
Der Westflügel, das Figurentheater im Leipziger Westen, versprüht seinen morbiden Jugendstil-Charme und füllt sich nach und nach mit Gratulanten: allen voran die Gäste der Kulturloge als auch Vertreter der Kooperationspartner sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Initiative. Das ergibt eine gut gelaunte Mischung, die an diesem Abend Ende Mai das einjährige Engagement des Gastgebers gemeinsam feiert und sich an den dargebotenen kulturellen Beiträgen erfreut. Denn darum geht es den Machern der Kulturloge: Kultur für alle – unabhängig von der finanziellen Situation – zugänglich zu machen. Die KiPPE war bei den Feierlichkeiten dabei.
Einen Theater- oder Konzertbesuch können sich viele Geringverdienende einfach nicht leisten angesichts der mitunter recht stolzen Eintrittspreise von Kultureinrichtungen. Seit einem Jahr ermöglicht die Kulturloge Menschen mit geringem Einkommen kostenfrei den Zugang zu Kulturveranstaltungen in Leipzig und Umgebung. Ziel ist eine gleichberechtige kulturelle und damit gesellschaftliche Teilhabe für diejenigen, die häufig eher am Rand der Gesellschaft stehen. Hierfür stellen Kultureinrichtungen unverkaufte Tickets zur Verfügung. Im ersten Jahr wurden 2000 Karten an die rund 350 Gäste der Kulturloge vermittelt.
Oliver Reiner, Geschäftsführer des Soziokulturelles Zentrums „Die VILLA“ und einer der Initiatoren der Kulturloge, eröffnet den Abend, präsentiert die erfreulichen Ergebnisse und dankt den 18 ehrenamtlich Mitarbeitenden sowie den Kulturpartnern des Projekts. Mittlerweile unterstützen 25 Kultureinrichtungen die Kulturloge. Als verfrühtes Geburtstagsgeschenk sei in der vergangenen Woche die Oper Leipzig hinzugekommen. „Das ist ein großartiges Signal“, freut sich Oliver Reiner, „damit unterstützen fast alle großen Häuser unsere Arbeit!“ Die Kulturloge könne so die breite Mischung aus Häusern der Hochkultur und kleineren Projekten der freien Szene anbieten. Das Spektrum erstreckt sich über Gewandhaus, Theater der Jungen Welt, Krystallpalast Varieté, Schaubühne Lindenfels, Werk II, Conne Island, Frauenkultur, naTo und viele mehr.
Auch der Westflügel, der seine Räumlichkeiten für die Feier zur Verfügung gestellt hatte, überlässt seine unverkauften Karten der Kulturloge. Dessen Geschäftsführerin Maria Koch betont während ihrer BegrüErßung die Vermittlerrolle der Initiative, die, indem sie ihren Gästen kulturelle Angebote vorschlägt und auch berät, Menschen Kultur näherbringt, die sonst nicht damit in Berührung kämen. Das bestätigen auch die Gäste, deren Dankesschreiben die Wände des Westflügels zieren: Unter ihnen gibt es Menschen, die durch die Kulturloge das erste Mal in ihrem Leben ein klassisches Konzert besucht haben und begeistert waren. [...]
Rituale und Abstürze
Eberhard Eckhardt schrieb über sein Leben mit der Sucht
Zehn Jahre mit einer neuen Lebenspartnerin und drei Kindern nutzte Eberhard Eckhardt, um die Rolle in einer Familie und als Vater neu zu begreifen. Der Drang nach selbstständigem Leben, Freiheit und dem Abenteuer ließen ihn 2009 ein Stück Lebensweg allein gehen. Der Autor war zu diesem Zeitpunkt bereits 49 Jahre alt. Um den Sinn seines weiteren Lebens zu ergründen, zog er freiwillig und bewusst mittellos in abgelegenere Gefilde und lebte ohne festen Wohnsitz. Später verschlug es ihn für einige Zeit in eine Aussteigerkommune. Danach wurde er in einer alten Industriebrache sesshaft, wo er nun ein mit einfachen Mitteln geschaffenes Heim sein Eigen nannte. In dieser Zurückgezogenheit entstand dieses Buch. Eine Lebensmitte-Krise, auch bekannt als Mitleidskrise, verlängerte seine selbsternannte Auszeit vom Leben um ein weiteres Jahr. Nach fast drei Wintern beendete Eckhardt, alias Ecki, seinen Aussteigertrip und bezog einen „bürgerlichen goldenen Käfig“ in einer guten Innenstadtlage, überarbeitete seine Manuskripte zum Buch „Grenzland“ und träumt vom nächsten Abenteuer.
Eberhard Eckhardt über „Grenzland“, das vorerst in Manuskripten vorliegt und mit denen er in Lesungen, u. a. vor Jugendlichen, auftritt:
„Bei einem Trinker ist es immer 5 vor 12 und deshalb wichtig, die Weichen neu zu stellen und mit Herzblut eine lebensbejahende-, zukunftsgläubige eigene innere Einstellung zu suchen, zu finden und vor allem zu erarbeiten. Es wird uns im Leben nichts geschenkt. Jeder ist seines Glückes Schmied und trägt auch die Verantwortung dafür. Keine leichte Sache.
Ich war erst nach 38 Jahren bereit, diesen Auftrag anzunehmen. Durch den Glauben an das Gute und mit Sonne im Herzen wächst die Zufriedenheit. Es reift ein wertbeständiger neuer Lebenswille und Lebensinhalt heran. Ein wichtiger Garant für eine vielleicht dauerhafte Abstinenz. Nur aufhören mit dem Trinken reicht nicht. Du wirst nie wirklich ankommen und neue Wurzeln schlagen, sondern nur „Trocken Besoffen“ ankern.
Die Dinge aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, gespickt mit Stolpersteinen, Überraschungen und Fallen, aber immer auch spannend. Alte Wunden, die immer noch schmerzen. Neue Erfahrungen und Erkenntnisse. Oft zwei Schritte zurück, aber immer auch drei nach vorn. Die Gegensätze führen am Ende zur Konfrontation. Daraus reift die Erkenntnis, dein Bekenntnis und ein Bewusstsein und damit Veränderung.“
Auszüge aus dem Manuskript „Entgiftung“
(…) Die Entgiftung ist vorbei. Nicht mal mein Verdienst, es hat sich so ergeben. Der Körper rebelliert, Warnsignale habe ich über Jahre ignoriert. Alle um mich herum wussten es schon lange, nur ich wollte es nicht wahrhaben. Also fand ich mich nach einem körperlichen Zusammenbruch auf der Intensivstation wieder. Die Augen öffnend, sah ich diesen herrlich großen, etwas verschwommenen Mond, der sich später als eine riesengroße runde Krankenhauslampe entpuppte. Aber immer noch besser als ein Engel mit Harfe. Ihr wisst, was ich meine. Schmerzliche Erinnerungen. Meine ersten ohne Stoff. Der Körper gehorchte mir nicht mehr. Zittern, Krämpfe in Interwallen, Schweißausbrüche, Halluzinationen. Ein Vampir mit schwarzem Umhang, schwarzen spitzen Lackschuhen und einem ganz kleinen kahlen Kopf wollte mich holen. Stimmen von Weitem. Das Tuckern einer kleinen Kolbenpumpe, die mir ständig etwas in den Körper spritzte und mich jeder Kontrolle beraubte. Wahrscheinlich ein Beruhigungsmittel, ich weiß es nicht mehr. Keine Empfindung für Zeit und Raum in dieser unwirklichen Umgebung. Nahezu aller Gefühle beraubt, nur panische Angst vor allem, was sich mir näherte. [...]
Sprache muss sein
Maß für Maß - Unsere Sprache zwischen Anpassung und Bewahrung
Kürzlich während einer Feier zum runden Geburtstag eines Freundes mit vielen Gästen und zwei Kulturbeiträgen hoch oben im „City Tower“. Einer der beiden Auftretenden: der Leipziger Wortkünstler Günther Brendel. Mit fahrigen Bewegungen setzt er sich rittlings auf einen Stuhl, hüpft damit über das Parkett, schnauft und ruft zwischendurch nur: „Stuhlgang!“. Das ganze wiederholt sich mehrmals. Das Publikum kichert. Die nächste Nummer: Brendel greift nach einem Text, der bei näherem Hinsehen nur aus Vokalen besteht, und deklamiert mit viel Gestik und Mimik lauthals: „Aha-oooh-uii-u-u-a-oa-ea-oa-iii-ei-eia-eia…“ Töne? Worte? Worttöne? Tonmalerei? Von allem etwas.
Echt cooler Auftritt
Die Enkelin des Jubilars japst nach Luft vor Lachen und ruft in den Applaus hinein: „Der ist ja echt cool!“ Für sie ist es reiner Klamauk eines hageren Mannes, der da vorne urige Faxen macht. Für Brendel hingegen ist Sprache wie ein bearbeitbares Rohmaterial, das er zerlegt, zerhackt, neu zusammenfügt oder verwurstelt, oder gängigen Begriffen neue Bedeutung verleiht, indem er die Begriffe wörtlich nimmt oder sie in einen anderen Kontext stellt. Und das kleine Mädchen hat mit einem Begriff reagiert, der aus einer anderen Sprache stammt und eigentlich einen Temperaturzustand bezeichnet, aber im heutigen Sprachgebrauch das umschreibt, was etwas ältere Generationen entweder als „toll“, „lässig“, „urst“, „fetzig“ und „dufte“ umschrieben haben (und heutzutage fast keiner mehr gebraucht und meistens sogar nur regional benutzt wurde). „Cool“ ist global geworden.
Merken Sie‘s? Wohl nichts ist dynamischer ALS die Sprache, und Sprache und Begriffe sind so viel deutbar WIE ein Orakel. Womit wir an dieser Stelle gleich mal den Gebrauch von „als“ und „wie“ zurechtrücken. „Als“ im Sinne von Vergleich von zwei Unterschieden scheint auszusterben. Mit „wie“ vergleicht man normalerweise zwei gleichwertige Dinge – doch heutzutage hört man sowas: „Er ist besser wie sein Bruder…“ Brr!
Aber was ist heutzutage schon normal? Auf alle Fälle ein Schrumpfungsprozess bei den Sprachen. Ob das gut oder schlecht ist, sei dahingestellt. Jedenfalls hat es einen solchen Prozess schon immer gegeben, das sollten wir nicht vergessen. 1 000 n. Chr. existierten etwa 9 000 Sprachen. Gegenwärtig gibt es noch über 6 000 Sprachen weltweit (genau ist es aufgrund noch unentdeckter Sprachen nicht zu ermitteln), und nach Schätzungen der Unesco werden es am Ende dieses Jahrhunderts nur noch halb soviel sein. Die heute meistgesprochene Sprache mit 726 Millionen Menschen ist Mandarin-Chinesisch, gefolgt von Englisch (427 Mio.) und Spanisch (266 Mio.). Auf Platz Zehn der Top-10-Liste der verbreitetesten Sprachen liegt Deutsch mit 121 Mio. Menschen.
Stirbt das Deutsch aus?
Bleiben wir bei der Muttersprache. Wieder so ein Begriff. Laut Definition bezeichnet er die in der frühen Kindheit ohne formalen Unterricht erlernte Sprache, also die Erstsprache. Diese prägt sich in ihrer Lautgestalt und grammatischen Struktur so tief ein, dass Sprecher ihre Muttersprache weitgehend automatisiert beherrschen. Doch wenn die Kids ihre Mails abchecken oder eine Message posten, um ein Date zu machen oder auf Shopping-Tour zu gehen, um mit Young Fashion ihr Styling aufzupeppen – ja ist dieses Denglisch dann auch Muttersprache? Denn mit Denglisch bzw. mit dem einen A wie Anglizismen wachsen die Kinder heute auf, sie kennen es nicht anders und gehen ganz selbstverständlich damit um. [...]
Leipzig, deine Gärten
„Bringst Du mich im Mai...“ - Leipziger Kleingärtner sind mitten im Gartenjahr
Gemeinsam mit einer um einiges jüngeren Freundin pachtete ich (quasi als Untermieterin) im Süden Leipzigs ein Gärtchen in einer wohnungsnah gelegenen Kleingartenanlage. Über den kleinen Zaun hinweg erfragten wir das Einmaleins erfolgreichen Gärtnerns bei einem außerordentlich erfahrenen, uns an Jahren leicht überlegenem Vereinsmitglied. Sein kleines Pachtgärtchen war effektiv und akkurat angelegt – die Fruchtfolge klappte bestens, und die Ernte allen Bemühens machte uns staunen. Das, so merkte ich sehr schnell, kam nicht von ungefähr. Es war das Ergebnis jahrelanger Erfahrung, großen Fleißes und absoluter Pflicht- und Termintreue. Bodenpflege, Pflanzen, Unkrautzupfen, Gießen, Gießen, Gießen, Ernten und vieles mehr gehörte dazu. Ich habe Freunde, die ihre Urlaubspläne niemals ohne ihren Gartenkalender machen. Bei allem sind alle mit sich und ihrer Welt zufrieden...
Gegen Parkbank eingetauscht
Ich sah das Ganze pragmatischer. Nach drei Jahren ehrlichen Bemühens um die rasant wachsende Wiese, die ständig gemäht werden wollte und üppige Vegetation von Unkräutern vieler Art auf dem langen Weg, strich ich die Segel und suchte mir (aus meiner Sicht) effektivere Betätigungsfelder... Das war kein Unglück! Mir folgte die Tochter und Enkelin meiner Freundin, die nunmehr in Leipzig wohnten. Das kleine, jetzt dreijährige Mädchen freut sich an jedem Gänseblümchen auf der (Hunger-) Wiese, erntet Himbeeren vom Strauch und hilft Mutter und Großmutter mit kleinem Gerät bei der Gartenarbeit. All das mit sichtbarer Freude!
Ich hingegen sitze nunmehr mit meinem Buch auf öffentlichem Grün – immer wissend: Unkraut zupfen brauchst du hier nicht! Wie schön, dass Menschen so verschieden sind!
Erholungsraum für jedermann
Fast 40 000 Kleingärtner in über 270 Vereinen pflegen in Leipzig rund ein Drittel des zugangsfreien Grüns der Großstadt. Rein statistisch gesehen fallen damit 25 Quadratmeter Kleingartenfläche auf jeden Einwohner der Stadt – absoluter Spitzenwert im ganzen Land! Seit alters her sind Kleingartenanlagen auch Erholungs- und Begegnungsort für jedermann: Gemeinschaftsflächen, Vereinswiesen und Spielplätze sind für alle da, die Freude an der Natur in wohnungsnaher Umgebung finden wollen. Sie zu pflegen und zu erhalten ist eine wichtige Aufgabe der Vorstände der Kleingärtnervereine und deren Mitglieder, die vollständig in ehrenamtlicher Arbeit geleistet wird.
Büsche, Hecken und Bäume der Anlagen sind zudem Heimat der Vögel, Schmetterlinge, Insekten und allerlei nützlichen anderen Getiers. Die Kleingartenanlagen haben auch einen erheblichen Anteil am gesunden Stadtklima. Dass das so bleibt, ist gemeinsame Aufgabe der Stadtverwaltung und ihrer Einrichtungen mit den beiden Verbänden, die in Leipzig die Interessen ihrer Mitglieder vertreten. Robby Müller, Vorsitzender des Stadtverbandes Leipzig der Kleingärtner e.V. (SLK), lobt ausdrücklich die gut funktionierende Zusammenarbeit mit Bürgermeister Heiko Rosenthal und Inge Kunath, der Leiterin des Amtes für Stadtgrün und Gewässer sowie mit dem Kleingartenbeirat der Stadt. Anliegen aller ist es vor allem, für einen sozial verträglichen Rückbau von Kleingärten auch in Zukunft zu sorgen, Leerstände zu minimieren sowie die finanziellen Belastungen für die Vereine und deren Mitglieder gering zu halten. Gerade für sozial Schwache aus der Stadt sollen Gärten für die Eigenversorgung, den Rückzug in die Natur vor der Haustür und der Erholung bezahlbar bleiben, so der Vorsitzende. [...]
Bachfest Leipzig 2013
Der große, unbequeme Meister und „seine“ Stadt
In den Abendstunden des 28. Oktober 1730 sitzt Johann Sebastian Bach in seiner Kantorenstube, greift zu Feder und Papier und verfasst einen langen Brief. Adressat dieser zu einer wichtigen Zwischenbilanz werdenden Schrift ist sein Jugendfreund Georg Erdmann in Danzig, mit dem er einst die Schulbank im Lüneburger Michaelis- Internat gedrückt hatte.
Jetzt hadert der 45-jährige Musicus mit seinem Schicksal. Sieben Jahre lebt und wirkt er in Leipzig, doch jetzt hat er die Stadt und ihren wenig hilfreichen Rat gründlich satt. Bach will weg. Seinen ganzen Frust schreibt er sich von der Seele. Mit seiner Organistenstelle ist er unzufrieden, Kompetenzstreitereien unter Rat, Kirche und Präfektur, Talentmangel unter Sängern und Musikern sowie Leipzigs teures Pflaster machen ihm das Leben schwer. Er bittet Erdmann, ihm bei der Suche nach einer neuen Stelle behilflich zu sein.
Geblieben in Leipzig ist Bach dann doch. Er schafft hier weitere, große Werke. Einige Söhne gehen von Leipzig aus ihre eigenen musikalischen Wege – so wie der Vater es als Jugendlicher getan hat und damit eine lange Familientradition fortsetzte. Bach lebt und wirkt 27 Jahre als Thomaskantor in Leipzig, so lange wie in keiner anderen Stadt. Er zählt u. a. neben dem Zeitgenossen und gebürtigen Hallenser Georg Friedrich Händel, den er zu seinem Bedauern nie persönlich treffen konnte, zu den wichtigsten musikalischen Vertretern des Spätbarocks.
Wie alles in Leipzig begann…
- Am 5. Juli 1722 verstirbt Thomaskantor Johann Kuhnau, worauf der Leipziger Rat die Kantorenstelle neu ausschreibt. Bewerber sind u. a. Telemann, Fasch und Graupner, später auch Bach.
- Erst für den 7. Februar 1723 wird Bach zur Probe nach Leipzig geladen, in der Nikolaikirche führt er dafür die Kantate „Jesus nahm zu sich die Zwölfe“ auf.
- Am 22. April 1723 treten die einberufenen „Drei Räte“ Leipzigs zusammen und bestätigen einstimmig die Wahl Bachs zum Thomaskantor.
- Am 5. Mai 1723 legt Bach im Rathaus seine Entlassungsurkunde aus Köthener Diensten vor und unterschreibt seinen Anstellungsvertrag als Director musices und Kantor Chori Lipsiensis.
- Am 22. Mai 1723 erreicht Bachs Umzugskolonne von Köthen kommend das Hallische Tor von Leipzig, der Einzug der Familie erfolgt in die Thomasschule.
- Am 30. Mai 1723 findet die offizielle Amtseinführung während des Hauptgottesdienstes in der Nikolaikirche statt. Bach führt dazu die Kantate „Die Elenden sollen essen“ auf. [...]
